Malapascua

Fokus unter WasserMakro, Großfisch, Seeschlangen, Korallen
Wassertemperatur26 bis 29 Grad
Beste ReisezeitGanzjährig, von Mai bis November gelegentlich Wirbelstürme
Beste Zeit zum TauchenGanzjährig

Die traumhaft gelegene Insel Malapascua ist mit einer Länge von 2 km und einer Breite von nur 800 Metern deutlich kleiner als die 8 km entfernte Insel Cebu. Auf der quirligen Insel leben rund 4.000 Einwohner und die Haupteinnahmequelle kommt immer mehr aus dem Tourismus. Der Name der Insel, so sagen es die Einheimischen, bedeutet aus ihrer Sprache übersetzt: „schlechtes (mala) Weihnachten (pascua)“. Eine alte Geschichte besagt, dass 2 spanische Männer mit ihrem Boot an Weihnachten 1520 auf der Insel strandeten. Es gab eine Chance die Insel noch vor dem Fest zu verlassen und somit blieb den beiden nichts anderes, als sich mit einem nicht so schönen Weihnachtsfest zu begnügen.

Neben den für die Philippinen typischen wunderschön bewachsenen Korallengärten bietet Malapascua auch Tauchplätze, die eine reelle Chance auf Großfisch versprechen. Der bekannteste davon ist die ca. 8 km östlich liegende „Monad Shoal“. An dieser Untiefe erhebt sich der Meeresboden aus über 200 Meter Tiefe bis ca. 15 Meter unter die Oberfläche. Besonders bei Tauchgängen am frühen Morgen werden dort regelmäßig die scheuen Fuchshaie gesichtet. Aber auch Mantas sind häufige Gäste dort. An der benachbarten „Kimud Shoal“ besteht besonders in den trockenen Monaten März bis Mai auch die Möglichkeit Hammerhaie zu sehen. Ein weiter Top-Tauchplatz ist Gato Island: Die als Schutzgebiet deklarierten Riffe um die Insel beherbergen eine große Vielfalt an marinem Leben. Bekannt ist Gato Island für seine reichen Vorkommen an gebänderten Seeschlangen. Diese äußerst friedfertigen Geschöpfe sind dort fast bei jedem Tauchgang anzutreffen. Aber vorsichtig ist angebracht, da ein Biss dieser Spezies sehr giftig bis tödlich ist.

Ebenso trifft man häufig auf Sepien, Anglerfische, bizarre Geisterpfeifenfische, Großaugen-Makrelen und Blaupunktrochen. Für Makrofans hält Gato eine schier unendliche Vielfalt an Nacktschnecken, diversen Garnelenarten und Seepferdchen bereit. Gute Augen entdecken dort sogar Pygmäen-Seepferdchen. Aber auch Großfisch-Fans kommen auf ihre Kosten. Um die Insel herum patrouillieren zahlreiche Weißspitzen-Riffhaie. Man findet sie aber auch oft schlafend unter diversen Felsvorsprüngen oder in dem Tunnel, der die gesamte Insel durchzieht und der auch durchtaucht werden kann. Mit etwas Glück findet man aber auch mal einen Bambus- oder Katzenhai.

Ein weiteres Highlight ist der Tauchpatz „Lighthouse“. Hier trifft man täglich in den späten Nachmittagsstunden auf den vielleicht schönsten Fisch der Welt: den Mandarinfisch. Dehnt man den Tauchgang bis in die Dunkelheit aus, so bekommt man auch noch verschiede Krabbenarten und Garnelen zu Gesicht und mit etwas Glück auch den seltenen Blauring-Oktopus.

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