Tauchsafaris Galapagos

Fokus unter WasserGroßfisch, Fischschwärme
Wassertemperatur18 bis 28 Grad – je nach Tauchplatz und Jahreszeit
Beste Zeit zum TauchenGanzjährig – saisonale Unterschiede hinsichtlich Sichtungen
TaucherfahrungMind. 50 TG/ AOWD oder vgl., Strömungserfahrung, gute Tarierung
TauchversicherungTauchversicherung ist Pflicht (AquaMed/DiveAssure/DAN oder vgl.)

Galapagos Inseln

Die Galapagos Inseln, ein Ziel, bei dem man in erster Linie an völlig unberührte Natur und Abgeschiedenheit denkt, unter wie auch über Wasser –ist ein Ziel, das auf keiner Wunschliste eines naturbegeisterten Reisenden fehlen darf!
Die Galapagos Inseln bestehen aus 13 Hauptinseln, sechs kleineren Inseln und 40 Eilanden. Sie liegen im pazifischen Ozean, etwa 1.000 km westlich vom Festland Ecuadors entfernt auf Höhe des Äquators. Über Millionen von Jahren konnte sich dank seiner abgeschiedenen Lage auf diesen Inseln vulkanischen Ursprungs ein einzigartiges Ökosystem völlig ungestört entwickeln. Tierarten sind hier endemisch, das heißt, sie kommen ausschließlich auf diesen Inseln vor. Zu den Attraktionen der Tierwelt gehören die Galapagos-Schildkröten, der flugunfähige Kormoran, der Blaufußtölpel, der Galapagos-Albatros, die Galapagos-Pinguine, die Meerechsen und die verspielten Seelöwen. Charles Darwin hat von seinen Beobachtungen auf den Galapagos Inseln ausgehend um 1850 die Evolutionstheorie entwickelt, die das Welt- und Menschenbild damals revolutionierte. Die Charles Darwin Forschungsstation kann man noch heute auf der Insel Santa Cruz besuchen.

Reisezeit & Tauchbedingungen


Über die Jahre hinweg kristallisierten sich die Monate Juli bis Dezember zur Hauptsaison in Galapagos. Der Grund hierfür sind die dann an der Insel Darwin auftauchenden Walhaie. Oftmals werden dutzende und meist riesige Tiere gesichtet. Sie sind zum Aushängeschild geworden und speziell für den amerikanischen Markt der Renner. Ganz einfach gesagt gestaltete sich das Marketing am einfachsten mit den Walhaien. Und so kam es, dass diese Zeit nun zur Hauptsaison auf Galapagos auserkoren wurde.

Unsere Meinung und Erfahrung zur Haupt- und Nebensaison:

Eine solche gibt es nicht. Es ist vielmehr eine persönliche Entscheidung!

Die Chancen auf Hammerhaie, Seelöwen, Mondfische in Isabela und die üblichen Verdächtigen zu treffen sind das ganze Jahr über vorhanden. In der Winterperiode trifft man zusätzlich auf Walhaie. In der Sommerperiode sind zwar meist keine Walhaie mehr da, aber dafür beginnt die Manta Saison in Cabo Marshall, an einem der Tauchplätze, das beinahe jedes Safarischiff ansteuert.
Die Sichtweiten schwanken das ganze Jahr über abhängig vom Tauchplatz und vorherrschenden Strömungen zwischen 5 Metern bis 30 Metern. Der Jahresdurchschnitt liegt bei 15 bis 25 Metern.

Wer also gerne nach dem Tauchen in kurzer Hose oder Bikini am Sonnendeck liegt und ruhige Seebedingungen vorzieht, der sollte die Sommerperiode von Januar bis Juni wählen. Zudem bekommen hier viele Landbewohner ihren Nachwuchs und die sogenannten Dinghy Rides, bei denen man nahe an der Küste im Schlauchboot sitzend, Ausschau nach den Küstenbewohnern hält, gestalten sich auf Grund der moderaten Seebedingungen deutlich einfacher, als in den übrigen Monaten.

Für diejenigen, die neben den typischen Galapagos Bewohnern noch Walhaie obendrauf haben wollen, für die bietet sich die Wollmützen Periode von Juli bis Dezember an. Man muss zwar mit deutlich kühleren Temperaturen rechnen, aber beim Anblick von dutzenden Walhaien wird einem schnell wieder warm. Wer natürlich die notwendige Zeit und das nötige Kleingeld hat, dem empfiehlt sich ein Besuch in Galapagos zu beiden Zeiten. Es lohnt sich allemal und nur so schöpft man das ganze Potential aus, das Galapagos zu bieten hat.

Januar bis Juni – “Summer”

Die Sommerperiode in Galapagos dauert von Januar bis Juni. Es ist die Jahreszeit mit den meisten Sonnenstunden und mit der höchsten Wahrscheinlichkeit von ruhigen Seebedingungen. Der Himmel ist meist klar, zwischendurch kommt es oftmals zu kurzen und heftigen Regenschauern. Die Lufttemperaturen liegen in der Regel zwischen 25 Grad und 35 Grad. Die Wassertemperaturen liegen meist bei 24 bis 27 Grad um Wolf und Darwin und bei kühleren 18 bis 22 Grad an der Westseite von Isabela. Die Zentralinseln warten mit 22 bis 26 Grad Wassertemperatur auf.
Besonderheit: Es ist Manta Season an Cabo Marshall und Punta Coca an der Westseite von Isabella, als auch Brutzeit vieler Seevögel auf den Hauptinseln.

Manta Cabo Marshall

Juli bis Oktober – ” Winter”

In den Monaten von Juli bis Dezember sorgt der kalte Humboldtstrom für sinkende Lufttemperaturen. Es wird nur noch 20 bis 25 Grad warm, die sich jedoch oftmals deutlich niedriger anfühlen auf Grund des meist vorherrschenden kühlen Windes in dieser Jahreszeit. Der Wind bringt auch eine unruhige See mit sich. Die Erhebungen der Inseln selbst sind meist in einen Grauschleier mit Nieselregen eingehüllt. Die Wassertemperaturen in Wolf und Darwin sinken auf 21 bis 24 Grad und an den Zentralinseln auf 19 bis 23 Grad. An der Westküste Isabelas herrschen auch in dieser Jahreszeit kühlere Temperaturen von 17 bis 20 Grad Wassertemperatur.
Besonderheit: Walhai Sichtungen nehmen von Juni bis Oktober deutlich zu.

Walhai

Galapagos Tauchplätze


Galapagosinseln – ein Name, der alle Taucherherzen höher schlagen lässt! Mitten aus dem Pazifik erheben sich diese Inseln, die sich bis heute eine einzigartige Flora und Fauna sowohl über als auch unter Wasser erhalten haben. Ob Tauchen inmitten von Hammerhaischulen bei Wolf und Darwin, ob schnorchelnd mit Walhaien oder verspieltes Tauchen mit Seelöwen. Galapagos bietet einzigartige Taucherlebnisse, von denen man noch viele Jahre nach jeder Reise schwärmen wird.

Hauptprotagonisten sind riesige Fischschwärme, Galapagoshaie und Hammerhaie. Je nach Jahreszeit gesellen sich oft Delfinschulen und Wale zu den Bewohnern der Gewässer um die Galapagos Inseln und auch Mondfische sind keine Seltenheit! Erste Wahl, um die besten Tauchplätze Galapagos erleben zu können, ist in jedem Fall eine Tauchsafari. Denn nur mit einem Tauchsafarischiff erreicht man die besten Tauchplätze Wolf & Darwin. Wen aber vor allem die Natur über Wasser interessiert, der kann auch einige der Tauchplätze von den Hauptinseln aus mit einer örtlichen Tauchbasis erreichen.

Wolf & Darwin

der Inbegriff von Großfisch Tauchen und allen Tauchern bekannt. Die anspruchsvollen und strömungsreichen Gewässer dieser beiden Inseln sind Anziehungspunkt von allem, was Rang und Namen auf den Galapagos Inseln hat. Hammerhaischulen, Gruppen an Galapagos Haien, Walhaie, Seidenhaie im Freiwasser, Delfine und selbst Seelöwen gesellen sich zu den Tauchern, wenn diese an den Felswänden entlang driften oder staunend an den felsigen Bühnen sitzen, um die vorbeiziehenden Fisch- und Haischulen zu beobachten. Riesige Thunfische, Makrelenschwärme und Adlerrochen sind ständige Gäste und selbst Orcas wurden hier schon gesichtet. Action pur ist angesagt.

Punta Vicente Roca

am nördlichen Zipfel Isabelas bringt eine andere Seite der Galapagos Inseln ans Tageslicht. Kühleres und nährstoffreicheres Wasser bevorzugen nebst Seelöwen, auch Pinguine, Schildkröten und der Red Lip Batfish. Molas Molas (Mondfische) sind hier Stammgäste.

Cape Douglas

„Cape Douglas“ liegt bei Fernandina Island. Der Tauchplatz ist bekannt als idealer Ort, um Marine Iguanas unter Wasser beim Abgrasen der Algenflächen zu beobachten.

Cabo Marshall & Punta Coca

Cabo Marshall an der Nordost Seite der Insel Isabella gelegen ist der Manta Platz der Galapagos Inseln. Vor allem in den Monaten Januar bis Juni sind die großen pelagischen Mantas hier zu finden. Riesige Mobulaschulen ziehen an der Riffkante entlang, ebenso wie riesige Fischschwärme, Galapagos und Hammerhaie. An einer speziellen Putzerstation finden sich zudem dutzende der sonst sehr scheuen Hochsee Schwarzspitzenhaie ein. Ein Top Tauchplatz mit nicht immer guten Sichtweiten, aber mit mächtig viel Leben.

Roca Redonda

Fischschwärme sind ein weiterer Grund, die für Malpelo sprechen. An Tauchplätzen, wie Los Tres Mosqueteros finden sich regelmässig Makrelenschwärme mit tausenden von Tieren ein. Allzu oft kommen noch unzählige Red Snapper dazu und bilden eine riesige Wolke, die den Tag zur finsteren Nacht werden lassen, wenn man in die Gruppe eintaucht. Immer wieder öffnet sich die Fischmasse und macht Platz für einzelne Hammer- oder Galapagos-Haie. Fast alle der hier vorkommenden Fischarten treten in “Massen” auf. Adlerrochen stehen auf der Tagesordnung von klein bis groß, von Einzelgängern bis hin zu kleineren Schulen.

Gordon Rocks

ist nördlich von Santa Cruz gelegen und eines der Highlights für Tagestrips (Safari-Boote fahren diesen Tauchplatz nicht an). Die Topografie zeugt von einem sehr alten Vulkan, bei dem nur noch die Spitzen des Kraters aus dem Wasser ragen. Unter Wasser gibt es einiges zu sehen, wie diverse Arten der Rochenfamilie, Galapagos Haie, verspielte Seelöwen, Riffhaie usw. … Das absolute Highlight sind große Hammerhaischulen, mit denen man dort sehr nah in Kontakt kommen kann. Der Tauchplatz ist aber auch als „Waschmaschine“ bekannt und durch die starken Strömungen sollte man eine sehr gute Tarierung haben.

Cousin Rock

sind bekannt für das Makroleben an den Galapagos Inseln. Seepferdchen, Frogfische und diverse Nacktschnecken sind hier heimisch, aber auch eine größere Schule an Golden Rays und Adlerrochen drehen hier ihre Runden im Freiwasser. Sehr oft sieht man Schildkröten und Barrakudaschulen und des Öfteren kreuzen Gruppen von Weisspitzen Riffhaien den Weg der Taucher.

Ein Wort von Michael:
Eine Garantie auf Sichtungen von Lebewesen und eine Garantie auf vorherrschende Wetterbedingungen gibt es auch in Galapagos nicht. Wir empfehlen aus diesen Gründen einen Aufenthalt von 2 Wochen im Tauchparadies Galapagos, um die Chance auf ein großartiges Erlebnis zu erhöhen und evtl. Perioden mit schlechten Bedingungen kompensieren zu können. Kurze Aufenthalte auf Galapagos können zwar intensiv sein, aber auch enttäuschend im Falle, dass die Natur mal nicht so mitspielt, wie man sich das erwartet.

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