Rangiroa

Fokus unter WasserGroßfisch, Fischschwärme, Delfine
Wassertemperatur26 bis 29 Grad
Beste ReisezeitGanzjährig
Beste Zeit zum TauchenGanzjährig, im Februar Paarung der Rochen/große Hammerhaie

Rangiroa, in der Landessprache „der große Himmel“, ist das größte Atoll Französisch Polynesiens. Die riesige Lagune von Rangiroa ist 80 km lang, 20 km breit und bis zu 35 Meter tief. Ein Ring aus 240 Motus (kleine Inseln) umrunden die Lagune mit zahlreichen Kanälen hin zum offenen Meer.

Als die Inseln vor Millionen von Jahren noch gebirgig waren, konnten sich dort, wo von den Bergen Flüsse ins Meer mündeten, keine Korallenkolonien entwickeln. Diese Lücken im Riff sind die heutigen Passagen zwischen Lagune und Meer. Im Nordwesten des Atolls sind mehrere Motus durch Brücken miteinander verbunden. Über diese Motus führt eine 10 km lange Straße, an der der Flughafen Rangiroas und die zwei Dörfer Avatoru und Tiputa mit einigen Pensionen, ein paar Restaurants, Perlenfarmen und einem Weingut, liegen.

Der Avotoru Pass wartet mit wunderschönen Korallen und kleinen Höhlen auf. Häufig trifft man Mantas und Silberspitzenhaie an. An den Außenseiten der Kanäle und des Riffs kann theoretisch alles Große vorbeikommen. Vom Marlin bis zum Walhai ist alles möglich.

Tauchen in Rangiroa machen in erster Linie Tauchgänge in den beiden Pässen, dem Avotoru Pass und dem Tiputa Pass, aus.

Der berühmte Tiputa Pass mit seinen nicht zu unterschätzenden Strömungen bietet das ganze Jahr über spannende Tauchgänge. Je nach Jahreszeit trifft man hier unter Wasser neben den üblichen Riffbewohnern verschiedene Arten von Tieren an. Von Dezember bis Februar paaren sich die Adlerrochen und man sieht ganze Schulen auf dem ca. 60 Meter tiefen Plateau des Passes vorbeischweben. Dieses Spektakel lockt die großen Hammerhaie an, auf deren Speiseplan u. a. Adlerrochen stehen. Im Mai findet die Paarungszeit der Grauen Riffhaie statt und von Juli bis August die der Grouper. Ganzjährig sieht man im Pass zahlreiche Graue Riffhaie, Weißspitzriffhaie, Schildkröten und riesige Fischschwärme. Auch Delfine trifft man regelmäßig unter Wasser an, die mit etwas Glück zum Spielen aufgelegt sind und uns Taucher während des Tauchganges begleiten. In jedem Fall sieht man die Delfine jedoch vom Ufer des Tiputa Passes aus – speziell zum Sonnenuntergang – in der Mitte des Kanals springen.

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