Sulawesi

Fokus unter WasserLembeh: Makro & Muck
Bunaken & Gangga: Makro & Korallen
Wassertemperatur26 bis 29 Grad
Beste ReisezeitApril bis November (Trockenzeit)
Beste Zeit zum TauchenGanzjährig

Sulawesi gehört zu den „großen Sunda Inseln“ und liegt zwischen Borneo und den Molukken. Die vulkanisch entstandene Insel ist stark zergliedert, zum Teil mit hohen Bergen, wodurch sich die Sprachen und die Kulturen der Einheimischen nicht stark vermischt haben. Namen wie die einst gefürchteten Piratenstämme „Makassaren“ und „Bugis“, die „Toraja“ und die “Minahasa“ von der Gegend um Manado sind Geschichtsinteressierten heute noch ein Begriff.

Die Vegetation Sulawesis ist üppig, viele endemische Pflanzen – und Tierarten leben in den dichten tropischen Regenwäldern und dem Hochnebelwald. Erleben kann man die einzigartige Natur Sulawesis u.a. im Tangkoko Naturreservat im Nordosten der Insel (nahe Bitung). Das Schutzgebiet im Dschungel umschließt die beiden Vulkane Duasaudara und Tangkoko. Dieses Gebiet ist berühmt für der kleinsten Affen der Welt, den Sulawesi Koboldmaki (Tarsius tarsier). Darüber hinaus hat das Reservat viele seltene endemische Vogelarten zu bieten, wie den Helmhornvogel, die Teufelsnachtschwalbe, die große Bronzefruchttaube, den Glanzfleckdrongo und den Weißbauchseeadler..

Taucherisch interessant ist in Sulawesi in erster Linie der Norden. Die Tauchgebiete bieten für jeden Taucher etwas: die „Lembeh Strait“ ist bei den Makrofans und Fotografen beliebt, der Bunaken Unterwasser Nationalpark und die Tauchplätze um die Insel Bangka locken mit Steilwänden und schön bewachsenen Korallenriffen.

Der Bunaken Nationalpark erstreckt sich rund um die Inseln Bunaken, Manado Tua, Nain, Montahage und Siladen. Hier gibt es bei den gemütlichen Strömungstauchgängen entlang der Steilwände und Korallengärten viel Makro- und buntes Riffleben sowie eine einzigartige Artenvielfalt zu entdecken. Die Steilwände sind farbenprächtig mit Hart- und Weichkorallen, Gorgonien und Schwämmen bewachsen und bilden die Kulisse für die vorbeiziehenden Adlerrochen, Barrakudaschwärme, Delfine und großen Schildkröten. Auch Seeschlangen lassen sich hin und wieder blicken.

Die Lembeh Strait, eine Wasserstraße zwischen der Insel Lembeh und Sualwesi, ist durch seine Beschaffenheit eines der weltweit besten Gebiete für Critter-, Makro- und Muck-Tauchen. TV-Dokumentationen wie beispielsweise Szenen aus „der blaue Planet“ wurden hier gedreht. Makrofans und Fotografen kommen hier voll auf ihre Kosten. Auf dem schwarzen Vulkansand leben die erstaunlichsten Arten von Crittern und Kleinstlebewesen, die man oft erst bei genauem Hinsehen entdeckt. Die Sichtweiten betragen zwischen 10 und 20 Metern. Neben mit Schwämmen und Korallen bewachsenen Riffen und trostlos wirkenden – aber voller Leben steckenden – Sandabhängen werden auch zwei Schiffswracks aus 2. Weltkrieg betaucht.

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