Bahamas

Das traumhafte Gebiet der Bahamas erstreckt sich von der Südostküste der USA entlang der Nordküste Kubas mit insgesamt über 700 Inseln und 2.400 Korallenriffen (Cays), von denen gerade mal 30 Inseln bewohnt sind. Die Gewässer um die Bahamas sind sehr flach und teilweise kann man die Inseln auch zu Fuß erreichen. Daher auch der ursprünglich aus dem Spanischen abgeleitete Name: „Baja Mar“ (flaches Meer). Obwohl die Inselgruppe im offenen Atlantik liegt, wird sie der Karibik zugezählt. Die beiden wichtigsten Städte sind die Hauptstadt Nassau und Freeport, in denen mehr als drei Viertel der Bevölkerung leben. Mit 60 % der Wirtschaftsleistung ist der Tourismus einer der wichtigsten Erwerbszweige auf den Bahamas. Durch das Luftsystem des Nordamerikanischen Kontinents sowie den Einfluss des Golfstroms herrschen in der Region stabile Temperaturen bei einem Jahresmittel von 26 ° C.

Auf den Bahamas gibt es insgesamt 22 Nationalparks, die vom „Bahamas National Trust“ verwaltet werden. Damit sind über 260.000 Hektar Land- und Meeresfläche geschützt. Darunter fallen Mangroven- und Feuchtgebiete, wie auch Teile des „Andros Barrier Reef“, dem drittgrößten Riffsystem der Welt und der Süden mit der unbewohnten Insel Inagua, die vor allem dafür bekannt ist, dass dort die gefährdeten Wasserschildkröten ihre Eier legen.

Die Bahamas bieten eine Vielzahl an Tauchrevieren, wobei sich Tauchertraum ganz klar auf die 3 absoluten Highlights konzentriert. Tiger Beach ist eines der Highlights und liegt etwas nördlich von West End der Hauptinsel Grand Bahama. Wie der Name schon sagt, gibt es dort Tiger Haie und manche Anbieter vor Ort haben eine sehr hohe Erfolgsquote während der Saison. Im azurblauen Wasser mit sehr guten Sichtweiten kann man echten Nervenkitzel erleben. Auf einer Tiefe von ca. 10 Metern entdeckt man zudem eine überwältigend üppige Vielzahl von unterschiedlichsten Haiarten, wie Riffhaie, Zitronenhaie und gelegentlich Ammenhaie, Bullenhaie und Hammerhaie.