Kalimantan bzw. Borneo

Tauchen in Maratua

Kalimantan ist der indonesische Teil der Insel Borneo. Taucherisch interessant ist hier vor allem das Gebiet vor der Ostküste Kalimantans in der Celebessee. Die vorgelagerten Inseln Maratua, Kakaban und Sangalaki werden mit dem Speedboot vom Festland aus in etwa 3 Stunden erreicht. Das Tauchgebiet um diese 3 Inseln ist in Taucherkreisen noch recht unbekannt und schlummert im Schatten der nördlich in malaysischen Gewässern liegenden Taucherhochburgen Sipadan und Mabul.

Nur wenige Taucher verirren sich im Jahr in dieses am Rande eines Tiefseegrabens liegende Korallenatoll, obwohl diese Tauchgebiet enorm viel Abwechslung bietet. Fantastische Tauchreviere mit schön bewachsenen Steilwänden, strömungsreiche Kanäle mit Fischschwärmen und Grauen Riffhaien, Dutzende an Schildkröten im „Turtle Express“, Fuchshaie am „Mid Reef“, die Insel Kakaban mit ihrem einmaligen „Jelly Fish Lake“ (vergleichbar mit dem in Palau), Sangalaki mit seinen Mantas und vielseitige Makrotauchplätzen warten auf Sie. Die Insel Maratua auf der das von uns empfohlene Taucherresort liegt, ist komplett mit einem tropischen Regenwald und Palmenhainen bewachsen. Endlos weiße Sandstrände säumen die Insel und laden zu langen Spaziergängen ein. Lassen Sie ihre Seele baumeln, besuchen Sie einheimische Fischer Dörfer oder unternehmen Sie eine Dschungelwanderung auf Maratua. Zu entdecken gibt es noch viel.

Turtelborn

Tauchen in Maratua - Kakaban - Sangalakki

Steilwände prägen die Tauchplätze vor Maratua, zum Teil mit starken Strömungen. Wunderschön bewachsen mit Weich- und Hartkorallen. Viele dieser Steilwände sind absolut intakt und sehr abwechslungsreich. Vor allem die Westseite Maratuas, rund ums Resort, ist ein Mekka für Schildkrötenfans! Zu Dutzenden trifft man Sie beim Schnorcheln und Tauchen an. Kein Mythos, sondern Realität: Direkt vor dem Resort gibt es Fuchshaie zu bestaunen. Wer die nötige Ausdauer mitbringt, sollte Sie während eines Aufenthalts zu Gesicht bekommen. Der Maratua Channel ist die größte Öffnung im Maratua Atoll und oft entstehen im Kanal sehr starke Strömungen. An der Kante entlang tauchend, begegnet man häufig Riffhaien, Adlerrochen und der riesigen standorttreuen Barrakudaschule.

Fuchshai

Kakaban liegt 20 Minuten in Sichtweite vor Maratua und ist umgeben von Steilwänden. Die Riffe sind leider nicht so schön bewachsen wie die vor Maratua, dennoch bieten sie vor allem am Barrakuda Point ideales Strömungstauchen. Entlang driftend begegnet man Riffhaien, Makrelenschwärmen und häufig einer großen Barrakudaschule. Das eigentliche Highlight ist jedoch der Jellyfish Lake, in dem sich Millionen an nicht nässelnden Quallen tummeln. Über einen kurzen, aber nicht ganz einfach zu begehenden Dschungelpfad erreicht man den Jelly Fish Lake im Herzen von Kakaban. Neben den Quallen findet man vor allem unter den Mangroven farbenprächtige Schwämme, Anemonen und diverse Fischarten, die den Korallenriffen echte Konkurrenz bieten.

Kakaban-Lake

Sangalaki liegt ca. 40 Minuten Bootsfahrt von Maratua entfernt und ist unserer Meinung der weltbeste Platz für Mantabegegnungen. Die Gewässer rund um Sangalaki sind eher flach mit Wassertiefen von 2 bis 25 Metern und umsäumt mit intakten Korallengärten. Vom kleinen Riffhai, Leopardenhai, Schildkröten, bis zu Angler- und Fetzenfischen, gibt es hier Alles zu sehen. Die Attraktion aber sind die Mantas, die sich hier beinahe täglich zum Fressen und Putzen einfinden. In der Regel besteht so ein Tauchtag bei Sangalaki aus tauchen mit Mantas, schnorcheln mit Mantas und wieder tauchen mit Mantas und das an guten Tagen mit mehr als 50 Tieren. Mantas pur, aber auch ohne Mantas verspricht Sangalaki entspanntes Tauchen vom Feinsten.

Leopardenhai

Als das Maratua Hausriff bezeichnet man die Gewässer unterhalb des Jettys und das Innenriff das ca. 20 Meter vom Jetty entfernt ist, bei Wassertiefen von 2 bis 8 m. Die geschützten Zonen zwischen den Pfeilern des Resorts werden von Jungfischen, Schuldkröten, Steinfischen, Barrakudas und Muränen als Unterschlupf genutzt. Überall im Sand findet man weitere skurrile Lebewesen im Makrobereich wie Nacktschnecken, Sandale usw.. Das Riff hingegen wartet mit einigen Mandarinfisch-Tauchplätzen auf und ist Herberge für allerlei Rifffische, Garnelen und Muränen. Mit etwas Glück liegen Leopardenhaie im Sand oder ein Adlerrochen kreuzt die Bahn.

Orang-Utan-Krabbe

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