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copyright Melanie Krause 2009 Kunde von www.tauchertraum.com
Metropolitan Park
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Panama City
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Inula
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Barrakudas
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Seidenhaie
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Seidenhai
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Hammerhai
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Frogfish
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Inula
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Melanie,Katrin,Svenja


Reisebericht von Melanie Krause
MALPELO – EINE ABENTEUERREISE VOM 08.09. BIS 19.09.2009

Warum ausgerechnet Malpelo? Tja gute Frage?!

Ursprünglich wollten wir nach Indonesien fahren und dann kam alles anders... Als wir auf der BOOT am Stand vom Tauchertraum stehen geblieben sind, wurden wir infiziert vom “Malpelo Virus“. Die Hammerhaischulen mussten wir einfach live sehen!!! Erst kurz vor unserer Abreise wurde uns bewusst, auf was für eine Abenteuer-reise wir uns da eigentlich eingelassen haben...

Samstag, 5. September 2009

Es war soweit, die Koffer waren gepackt und um 6:23 Uhr fuhr der Zug in Richtung Frankfurter Flughafen von Dortmund aus los! Nach der Vernichtung des obligatorischen Reiseproseccos am Check-In ging es dann in den Flieger. Continental Airlines bot uns einen überraschend unerwarte-ten Komfort und so waren die 8h Flug bis New York schnell vorbei. In NY wurden wir sogar mit der Aussicht über die Skyline von NYC und die Freiheitsstatue belohnt. Die kurze Einreise in die USA war überhaupt kein Problem und so konnte es entspannt weiter gehen nach Panama. In Panama angekommen wurden wir von einem sehr netten Fahrer in Empfang genommen und durch diese unheimlich beeindruckende Stadt zu unserem Hotel gefahren, wo wir nach über 24h Anreise tot ins Bett gefallen sind.

Sonntag, 6. September 2009

Nach einem kurzen Rundgang am morgen durch Panama, ging es zunächst zum “Parque Natural Metropolitano“. Bei brüllender Hitze und einer gefühlten Luftfeuchte von 100 % schlichen wir durch den Dschungel. Leider haben sich die Affen und Faultiere alle vor uns versteckt. Durch diese Tropenwelt zu laufen war jedoch faszinierend und die Geräuschkulisse war irre. Wir können jedoch nur empfehlen diesen Park mit ausreichend Zeit zu erkunden! Am Nachmittag wurden wir von einer Freundin mit Ihrer Familie durch Panama geführt, erst quer durch die monströsen Hochhäuser von “la Paitilla“ und dann in die Altstadt “Casco Viejo“. Es ist Wahnsinn welche Gegensätze in dieser Stadt auf einander treffen. Und wer hätte gedacht, dass es so leckeres Eis in Panama gibt. Montag, 7. September 2009 An diesem Tag erklommen wir zunächst den “Cerro Ancòn“, von dem aus wir eine wunderbare Sicht (360 Grad) über Panama City mit “Casco Viejo“ und den Panama Kanal hatten. Auf der “Puente de las Americas“ ging es dann über die Kanalbrücke auf die andere Seite des Panama Kanals und wieder zurück. Es ist unglaublich wie viele Schiffe darauf warten, durch den Panama Kanal fahren zu dürfen. Am Ende unserer Sightseeingtour haben wir uns dann die Schleusenanlage bei “Miraflores“ angesehen. Dort haben wir die Durchfahrt von drei riesigen Frachtschiffen beobachtet. Faszinierend wie die riesigen Schiffe von den Molas (Lokomotiven) durch den Kanal begleitet werden!!!

Dienstag, 8. September 2009

Nach einem sehr angenehmen Inlandsflug mit Air Panama und einer kurzen Fahrt im Bus kamen wir auf der Inula an. Arvid hat uns herzlich empfangen und mit allen Sicherheits-vorkehrungen vertraut gemacht. Unsere Mitreisenden erwiesen sich alle als sehr nett, wir lagen direkt alle auf einer Wellenlänge. Die Ausfahrt aus den Mangroven war beein-druckend, wurde aber leider direkt von einem Gewitter überschattet. Mittwoch, 9. September 2009 Das erste Briefing zum Check-Dive vor Panama erfolgte an diesem Tag um 6:30 Uhr. Leider musste der zweite Tauchgang wegen eines erneut aufziehenden Gewitters abgebrochen werden und wir begaben uns direkt nach dem Lunch auf große Fahrt über den Pacific in Richtung Malpelo. Leider wollte es überhaupt nicht mehr aufhören zu regnen und der Seegang war laut Arvid überraschend stark, sodass uns alle relativ schnell die Seekrankheit ergriff. Donnerstag,

10. September 2009

Nach einer schlaflosen Nacht, mit nicht endend wollenden Gewittern, regnete es weiterhin unaufhörlich. Die Seekrankheit wollte nicht weichen. Und weit und breit war nur Wasser in Sicht... Gin Tonic und nette Musik verkürzte uns aber die Zeit an Deck ;-) Freitag, 11. September 2009 Wie sagte Mike so schön: Nach viel Regen folgt auch wieder Sonnenschein. Und so kamen wir mit ein paar Sonnenstrahlen nach über 50 Stunden Fahrt vor Malpelo an. Der Fels erhebt sich monströs aus dem Meer und wird von tausenden von Vögeln und verschlafenen kolumbianischen Wächtern bewohnt, die wir mit einer Leuchtrakete wecken mussten ;-) Kurz vor dem ersten Tauchgang gab es einen Baitball-Alarm, leider waren wir alle zu langsam und so löste sich der Baitball vor unseren Augen wieder auf. Dafür wurden wir beim Abtauchen direkt mit Hammerhaien entschädigt. Am Boden wuselte es vor Muränen und plötzlich tat sich ein großer Fischschwarm auf in den riesen Tunfische jagten. Bei dem Versuch uns hinter Felsen zu verstecken, ließen sich dann auch weitere Hammerhaie blicken. Beim zweiten Tauchgang waren wir Mädels von Glück beseelt, weil sich uns, als letzte in der Gruppe, eine riesen Hammerhaischule zeigte. WOW!!! Als zweites Highlight des Tauchgangs folgte ein wahnsinnig großer Barrakuda-schwarm. Es ist wirklich unbe-schreiblich, in welchen Massen die Fische vor Malpelo vorkommen. Beim dritten Tauchgang zeigten sich ca. 20 Seidenhaie über uns, die von den Big Eye Jacks geärgert wurden. Es war unglaublich! Nach diesem ersten Erlebnis-reichen Tag vor Malpelo zeigte sich am Abend ein wunderbarer Sternenhimmel.

Samstag, 12. September 2009

Nach einem verspäteten Briefing, aufgrund einer kleinen Ankommensparty, ging es dann zu DEM Hammerhaitauchplatz „La Nevera“. Die Hammerhaie ließen auch nicht lange auf sich warten, es war atemberaubend! Am Ende des Tauchgangs mussten wir uns jedoch wie Spiderman gegen die Strömung kämpfen. Die Tauchgänge sind wirklich sehr anspruchsvoll. Beim zweiten Tauchgang durften wir uns allein auf Beobachtungsposten für die Hammerhaie legen, dies bot uns einen super entspannten Tauchgang. Beim dritten Tauchgang ging es in Richtung Süden von Malpelo nach „La Gringa“. Zunächst hatten wir mit sehr starker Strömung zu kämpfen. Im Blauwasser umkreisten uns dann plötzlich unzählige Seidenhaie, die beim Austauchen immer näher kamen und uns ein leicht mulmiges Gefühl bescherten. Am Ende des Tauchgangs waren wir dann aber so von den Silkies fasziniert, dass wir nach dem Tauchgang sogar noch mit ihnen geschnorchelt sind. Es war unglaublich wie neugierig und doch mit Abstand uns diese Tiere am Ende umkreist haben.

Sonntag, 13. September 2009

Am Morgen hat sich das Schiff kaum bewegt und es bot sich uns ein wunderschöner Sonnenaufgang. Dank des ruhigen Meeres war es möglich den Süden von Malpelo zu betauchen. An „El Sahara“ zeigten sich unzählige Hammerhaie und auf dem Heimweg umkreisten Delphine unser Boot. Arvid ist selbst noch so begeisterungsfähig, dass er als erster zum Schnorcheln mit den Delphinen ins Wasser sprang. Nach dem anstrengen Schnorcheln konnten wir dann zum ersten Mal an Deck Sonnenstrahlen genießen. Beim zweiten Tauchgang schlich sich ein Galapagoshai sehr nah an uns vorbei und faszinierte uns mit seiner Größe. Beim Aus-tauchen umkreisten uns wieder etliche Silkies und versüßten uns den Sicherheitsstopp, den wir auch gerne extrem aus-dehnten. Am Ende zeigten sich in den Tiefen auch noch unzählige Hammerhaie. Es war ein Traum! Der dritte Tauchgang hatte es dann richtig in sich und war von extremer Strömung geprägt. Dank Arvids Sicherheitseinweisung im Vorfeld, haben diesen Tauchgang aber alle sicher beendet. Es lebe die „Sausage“!!! Zu den Klängen von Bob Marley genossen wir dann den Sonnenuntergang und selbst unser Dauerseekranker erwachte endlich wieder zum Leben und die Stimmung an Bord war super entspannt.

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Arvid beim Briefing
Red Lipp Bat Fish
Hammerhaischule



Montag, 14. September 2009

Das Wetter blieb uns an diesem Tag weiterhin gut gesonnen! Am Morgen wollten sich uns aber nicht die üblichen Hammerhaischulen zeigen, es machte sich Enttäuschung breit... Wir wurden aber beim zweiten Tauchgang entschädigt, mit dem besten Tauchgang aller Zeiten!!! Am „Altair de Virginia“ blieb uns fast die Luft weg vor Begeisterung. Direkt nach dem Abtauchen haben wir uns auf ca. 15m hinter den Felsen versteckt und die Hammerhaie an der Putzerstation beobachtet. Es kamen immer Schulen von ca. 30 Hammerhaien und kreisten zum teil ganz nah über uns. Es war atem-beraubend!!! Leider sind die Tiere so scheu, dass sie sofort abdrehen und verschwinden wenn man nicht mehr fähig ist die Luft anzuhalten ;-) Der Nachmittagstauchgang konnte dies dann leider nicht mehr toppen und es kam der Regen zurück, aber unsere gute Laune haben wir uns an diesem Abend nicht verderben lassen, sondern feierten mit allen die halbe Nacht auf der Inula!

Dienstag, 15. September 2009

Beim ersten und zweiten Tauchgang begegneten uns an diesem Tag wie üblich die Hammerhaieschulen, als Highlight entdeckten wir am Ende einen kleinen gelben Frogfish. Zum dritten Tauchgang stellte sich die allgemeine Faulheit auf der Inula ein und so ging es zum dritten Tauchgang nur in einer kleinen Runde mit drei Tauchern plus Arvid als Guide. Es ging zu den „Los Tres Mosqueteros“ und Arvid hatte schon wieder diesen nachdenklichen Blick beim Strömungscheck. Es deutete sich also mal wieder ein etwas anspruchsvoller Tauchgang an. Nach einem negativen Einstieg, haben wir, am Boden angekommen, zunächst die super hässlichen Redlip Batfish gefunden und kurz darauf wurden wir von unzähligen Snappern eingekreist. Es war der Hammer! Danach ging der Kampf gegen die Strömung los und wir konnten uns zum Teil nur wie Spiderman an den Felsen entlang hangeln, bis in den nächsten Strömungsschatten. Dann ging es in die Höhle, welche am Ausgang von 4 Weißspitzenriffhaien bewacht wurde. Anstatt den bereits bekannten Weg an den Haien vorbei zu nehmen, tauchte Arvid plötzlich in eine weitere Höhle ab. Hier wimmelte es nur so vor Hummern, deren Fühler ließen uns kaum Platz. Es war unheimlich und faszinierend zu gleich. Nach dem wir alle bei diesem Tauchgang erheblich an unsere Luftreserven kamen gab es auf dem Boot erst mal High5, da dies einer der besten Tauchgänge (sogar für Arvid) des gesamten Urlaubs war.

Mittwoch, 16. September 2009

Beim ersten Tauchgang an diesem Tag zeigten sich nur wenige Haie. Mittags ging es mal wieder nach „la Nevera“, unsere Vorfreude hielt sich in Grenzen, was sollten wir denn noch erleben? Doch wir wurden eines besseren belehrt. Wir haben noch nie in unserem Leben sooooooooooo viele Hammerhaie auf einem Haufen gesehen. Es war ein Traum! Die Haie zogen zu hunderten an dem Plateau vorbei und die Lichtverhältnisse unterstrichen dieses wahnsinnige Erlebnis nur positiv. Kaum von uns Tauchern beachtet zog auch noch eine Schildkröte an uns vorbei. Zum krönenden Abschluss unseres letzten Tauchgangs vor Malpelo zeigten sich dann noch Buckelwale neben unserem Boot. Wir wären zu gerne mit ihnen geschnorchelt, aber sie waren dann doch zu schnell wieder weg und zeigten sich auch leider nicht bei dem anschließenden Tauchgang. So mussten wir uns „nur“ mit etlichen Hammerhaien auf dem Tauchgang begnügen ;-) Nach diesen einmaligen Erlebnissen haben wir den Tag relaxt auf dem Dach der Inula ausklingen lassen. Und zum Abschied zeigte sich Malpelo in einem wunderschönen Sonnen-untergang noch einmal von seiner besten Seite. Am Abend wurde die Brücke der Inula dann zur Partylokation umfunktioniert. Es leben die 80er!!!

Donnerstag, 17. September 2009

Kaum zu glauben, dass wir uns schon wieder auf dem Heimweg befanden. Uns begleiteten an diesem Morgen einige Delphine, die in den Bugwellen sprangen. Das Wetter war uns im Gegensatz zur Anreise wohl gesonnen und so lagen wir den gesamten Tag faul an Deck und genossen die Sonnenstrahlen bei einem kühlen Bierchen! Die Segel waren gesetzt und Panama näherte sich langsam aber unaufhaltsam.

Freitag, 18. September 2009

Etwas verspätet und mit knurrendem Magen ging es vor Panama zum letzten Tauchgang dieser Reise. Die Wasseroberfläche versprach kaum Strömung und wir hatten große Hoffnung auf einen Walhai. Jedoch flößten uns einige Seeschlangen im Vorfeld etwas Respekt ein, welchen wir unter Wasser nicht wirklich begegnen wollten. In der Tiefe überraschte uns wieder heftige Strömung und so konnte man das wunderbare Riff gar nicht richtig genießen. Außer ein paar Weißspitzenriffhaien wollte sich leider nichts Größeres blicken lassen. Die restliche Fahrt verbrachten wir alle in den vorderen Netzen der Inula und ließen uns den kühlenden Fahrtwind um die Nase wehen. Im Hafen wieder angekommen machte sich allgemeine Wehmut breit, die jedoch von einem bevorstehenden Abschiedsabend in David mit der gesamten Crew verdrängt wurde. Nach einem gemeinsamen Essen im Hotel National ging es noch mit allen in einen Club und wir haben fast die ganze Nacht durch gefeiert.

Sonntag, 20. September 2009

Mit großem Abschiedsschmerz mussten wir uns von der Inula, der Crew und unseren Mitreisenden verabschieden und zurück nach Panama City fliegen. Hier verbrachten wir unseren letzen Urlaubstag, bevor es am nächsten Morgen zurück nach Deutschland ging.


Die Zeit ging leider um wie im Flug. Wir hatten eine wunderbare, entspannte Zeit und haben uns auf der Inula pudelwohl gefühlt. Ein großer Dank an Arvid und sein Team für diese unvergessliche Reise und diese einmaligen Erlebnisse. Und ein Dank an das Team vom Tauchertraum für die hervorragende Organisation und die geduldige Beratung im Vorfeld. Svenja, Katrin & Melanie















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