Tauchplätze zwischen Koror und Peleliu Island
Die Tauchplätze um den German Channel zählen zu den populärsten Tauchplätzen Palaus. Hier findet man Plateaus auf ca. 15 bis 25 Metern Tiefe, wie am Blue Corner, die - von der Strömung umspült - als Magnet für Großfische, Barrakudaschulen, Makrelenschwärme, Adlerrochen und jede Menge Rifffische glänzen. Auch seltenere Begegnungen mit Hammerhaien oder Tigerhaien sind hier möglich. Steilwände, wie der Big Drop Off hingegen warten mit intaktem Korallenwuchs bis kurz an die Oberfläche und mäßigen Strömungen auf. Zahlreiches Kleingetier und immer wieder Riffhaie tauchen im Blau auf. In tieferen Gewässern findet man große Gorgonienwälder. Der German Channel selbst hingegen ist bekannt für seine Putzerstationen für Mantas und regelmäßig finden sich die Giganten hier ein um sich reinigen zu lassen oder im strömungsreichen Gewässer zu fressen. Im Sand findet man häufig Leopardenhaie und Weisspitzenhaie. Etwas weiter im Norden liegt der wunderschöne Ulong Channel, den man bei einlaufender Strömung betaucht und vorbei fliegt an Riffhaien, Schildkröten und wunderschönen Korallenformationen im flachem Wasser. Unweit liegt auch der Jelly Fish Lake mit seinen Millionen an nicht nesselnden Quallen, die man nach einem schweißtreibenden Marsch beschnorcheln kann. Die Jandeliers Cave ist mit ihren Tropfsteinen - direkt vor den Toren Koros liegend - ebenfalls nicht zu verachten und eignet sich ideal für den dritten Tauchgang. Selbst für Wrackfans hat Palau was zu bieten, einige davon sind gut bewachsen und beherbergen Jackfisch Schwärme und jede Menge Kleinstlebewesen. Die Sicht ist doch meist mäßig und Tauchgänge an Wracks finden deshalb seltener statt.
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Tauchplatzkarte zwischen Koror und Peleliu
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Tauchplätze um Peleliu Island
Die Tauchplätze Pelelius sind weitaus weniger betaucht, aber zum Teil auch sehr anspruchsvoll. Der berüchtigte Peleliu Express und Peleliu Corner können mit falschem Timing zum Abenteuer werden. Starke Strömungen treffen hier aufeinander und verlaufen sich weit draußen im offenen Meer. Diese Gegebenheiten ziehen große Räuber an. Zahlreiche Riffhaie, Schulen an Makrelen, Barrakudas, Snappern und immer wieder Bullen- oder Tigerhaie sieht man an den Riffen. Im Blauwasser findet man mit etwas Glück auch Marline oder Delfine. Peleliu Cut ist etwas moderater, aber auch hier treffen sich die Räuber der Meere. Am Riffhaken hängend, beobachtet man auf ca.16 meter Tiefe das Treiben rund um diesen Riffeinschnitt. Die Yellow Wall oder der Stingray Point sind ebenso interessant, aber einfacher zu betauchen. An der Yellow Wall findet man, wie der Name schon sagt, viele gelbe Weichkorallen und Stachelrochen, Adlerrochen und schöne Korallengärten am Stingray Point. Fragen Sie uns nach den Tauchplätzen, wir haben sie fast alle mehrmals betaucht!
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Tauchplatzkarte Peleliu Island
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Generelle Infos zum Tauchen in Palau
Palau gehört sicherlich zu den letzten Unterwasserparadiesen unseres blauen Planeten. Ein Tauchgebiet, das mit hoher Wahrscheinlichkeit sich jedem Besucher mit seiner Vielzahl an Meeresbewohnern zeigt. Damit meinen wir, dass Palau vom Hai bis zur Nacktschnecke und zum intakten Riff alles zu bieten hat. An den meisten Tauchplätzen Palaus herrschen Steilwände vor, die sich in Tiefen von über 1000 Metern verlieren und je nach Lage im Palau Atoll völlig intakt sind. Des Weiteren gibt es einige Riff Plateaus, die sich wie Finger in das dunkle Blau des Ozeans strecken und von starken Ströungen umspült werden. Eines davon ist das Plateau des Tauchplatzes Blue Corner, der inzwischen welteit bekannt ist. Diese Plätze sind Magneten für Riffhaie und riesige Fischschulen - vom Barrakuda bis zum Jackfisch - und immer wieder für große pelagische Arten. Im geschützteren Bereich findet man Plätze wie den German Channel, an dem man mit Sandboden unter den Flossen in Tiefen von 15 - 25 Metern an Putzerstationen auf Mantas trifft oder durch Korallengärten taucht.
Tauchen in Palau ist anspruchsvoll, aber nicht schwieriger als in anderen Tauchregionen. Taucher, die Tarierung beherrschen, werden keine Probleme haben. Die lokalen Guides kennen ihre Gewässer sehr gut und wählen Tauchplatz und Zeit gekonnt aus, um den in Horrorgeschichten vorkommenden Waschmaschinen zu entgehen, die tatsächlich an den Höhepunkten der Gezeiten an einigen Plätzen entstehen. 90% aller Tauchgänge sind Driftdives, das bedeutet, dass man am Riff entlang treibt und vom Boot am Ende des Tauchganges wieder eingesammelt wird. Völlig einfach und entspannt. Grundsätzlich sind alle Tauchgänge in Palau geführte Tauchgänge, jedoch wird für "sichere" Taucher das Tauchen im Buddysystem ermöglicht und man kann sich etwas von der Gruppe entfernen. An speziellen Plätzen ist es jedoch notwendig immer in der Gruppe zu tauchen, die natürlich möglichst klein gehalten werden.
Riffhaken-Tauchen ist in Palau weit verbreitet und richtig angewandt trägt der Riffhaken zur Schonung der Tauchplätze bei. Dafür ist wichtig, dass die Leine mindestens 2 Meter lang ist, man sich einen kleinen Bereich zum einhängen sucht und man sein Jacket aufbläst. Nur so schwebt man unbeschwert über dem Riff, ohne dass Flossen die Korallen beschädigen. Man hat beide Hände frei und kann das bunte Treiben geniessen. Viele wenden den Riffhaken verkehrt an und haben viel zu kurze Leinen. Resultat ist, dass man im Riff strampelt und das schadet natürlich mehr als es hilft. Also lassen Sie sich den Gebrauch gut erklären. Die richtigen Tipps halten wir für Sie bereit.
Längst ist die Schönheit der Riffe Palaus auf der ganzen Welt bekannt und man wird speziell in der Hochsaison nicht mehr allein sein an den Tauchplätzen. Mit einem guten Guide und etwas Flexibilität wird man mit unseren Partnern Neco Marine und den Peleliu Divers aber immer die ideale Zeit und den richtigen Tauchplatz finden, um möglichst allein zu sein.
Tauchsaison ist in Palau das ganze Jahr, wobei von Mai bis Juli oft stärkere Winde herrschen und häufig Regen fällt. Dies kann aber auch in anderen Monaten der Fall sein, jedoch meist kürzer als in den genannten Monaten. Dennoch kann man das Tauchen das ganze Jahr über als sehr gut bezeichnen. Die Hauptsaison ist von Dezember bis April. Im Februar/März ist die Zeit der Grauhaipaarung, in der man vermehrt auf diese Haiart stösst. Die in den letzten Jahren durchgeführten Gruppenreisen und eigenen Reisen nach Palau haben gezeigt, dass es keine Rolle spielt, ob man im März, August oder Oktober in Palau taucht, das Gesehene war meist identisch.
Die Wassertemperaturen liegen im Schnitt bei 28 Grad. An Tauchplätzen, wie dem German Channel, können die Temperaturen bei Flut um einige Grad absinken, wenn Strömungen kaltes Tiefenwasser ins Atoll spülen.
Tauchen von Koror aus:
Das Tauchen von Koror gestaltet sich in halbtägigen Ausfahrten mit je 2 Tauchgängen und einer Mittagspause zwischen den Tauchgängen. Je nach Tauchplatz dauern die Anfahrten zu den Tauchplätzen zwischen 10 und 40 Minuten. Nach Peleliu ca 1 Stunde. Vorbei rauschend an den Rock Islands ist dies wunderschön, bei Regen oder schlechtem Wetter hingegen eine Tourtour. Stirnband und Windbreaker gehören ins Gepäck.
Tauchen in Peleliu:
Die Anfahrten zu den Tauchplätzen mit Ausgangspunkt Peleliu dauern zwischen 5 und 20 Minuten und sind somit deutlich kürzer als von Koror aus. Für den Ablauf gilt ähnliches wie für die Tauchausfahrten von Koror. Kleiner Haken, die Tauchbasis in Peleliu fährt nicht alle Tauchplätze an, auf Grund zu weiter Entfernungen, wie zum Beispiel die Jandeliers Cave oder den Ulong Channel, die näher zu Koror liegen.
Tauchen mit dem Safarischiff:
Auch in Palau operieren mehrere Safarischiffe, wie die Ocean Hunters, Palau Agressor oder die Big Blue Explorer. Im Gegensatz zu vielen anderen Regionen sind Tauchsafaris nicht unbedingt nötig, um an die besten Tauchplätze zu gelangen, denn meistens werden die gleichen Tauchplätze betaucht wie von den Landbasen. Die Tauchsafarischiffe stehen hierfür vor Anker oder in einer geschützen Bucht und man fährt mit dem Beiboot an den Tauchplatz. Nur wenige Touren der Ocean Hunter führen zu den nördlichen Tauchplätzen oder nach Angaur, wo man vom Land aus nur selten hinkommt. Des weiteren sind Tauchsafaris Vieltauchern zu empfehlen, die mehr als 3 Tauchgänge am Tag bevorzugen. Wem 2-3 Tauchgänge täglich genügen und wem es ausreichend ist, an den Top Tauchplätzen Palaus zu tauchen, der braucht kein Safariboot und schont dabei noch seine Urlaubskasse. Kombinationen aus Koror und Peleliu haben beinahe gleiche Qualität zum günstigeren Preis.
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Jell Fish Lake Palau
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Peleliu Corner am Riffhaken
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Blacktip Shark in der Lagune Palaus
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Turtel am Tauchplatz Turtel Cove
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Jackfische am Peleliu Cut
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Fischschwarm am New Dropp Off
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