Galapagos

Die Galapagos Inseln, ein Ziel, bei dem man in erster Linie an völlig unberührte Natur und Abgeschiedenheit denkt, unter wie über Wasser - und dass auf keiner Wunschliste eines naturbegeisterten Reisenden fehlen darf!
Die Galapagos Inseln bestehen aus 13 Hauptinseln, sechs kleineren Inseln und 40 Eilanden. Sie liegen etwa 1.000 km westlich vom Festland Ecuadors entfernt im Pazifischen Ozean auf Höhe des Äquators. Über Millionen von Jahren konnte sich auf diesen Inseln vulkanischen Ursprungs ein einzigartiges Ökosystem völlig ungestört entwickeln – dank seiner abgeschiedenen Lage. Viele Tierarten sind hier endemisch, das heißt, sie kommen ausschließlich auf diesen Inseln vor. Zu den Attraktionen der Tierwelt gehören die Galapagos-Schildkröten, der flugunfähige Kormoran, der Blaufußtölpel, der Galapagos-Albatros, die Galapagos-Pinguine, die Meerechsen und die verspielten Seelöwen. Charles Darwin hat von seinen Beobachtungen auf den Galapagos Inseln ausgehend um 1850 die Evolutionstheorie entwickelt, die das Welt- und Menschenbild damals revolutionierte. Die Charles Darwin Forschungsstation kann man noch heute auf der Insel Santa Cruz besuchen.

Bartolume Marine-Iguanas
 
Tauchen in Galapagos

Galapagos Islands - ein Name, der alle Taucherherzen höher schlagen lässt! Mitten aus dem Pazifik erheben sich diese Inseln, die sich bis heute eine einzigartige Flora und Fauna sowohl über als auch unter Wasser erhalten haben. Ob Tauchen inmitten von Hammerhaischulen bei Wolf und Darwin, ob schnorchelnd mit Walhaien oder verspieltes Tauchen mit Seelöwen. Galapagos bietet einzigartige Erlebnisse, von denen man noch viele Jahre nach jeder Reise schwärmen wird. Hauptprotagonisten sind riesige Fischschwärme, Galapagoshaie und Hammerhaie. Je nach Jahreszeit gesellen sich oft noch Delfinschulen und Wale zu den Bewohnern der Gewässer um die Galapagos Inseln und auch Mondfische sind keine Seltenheit! Erste Wahl, um die besten Tauchplätze Galapagos erleben zu können, ist in jedem Fall eine Tauchsafari. Denn nur mit einem Tauchsafarischiff erreicht man die Topplätze Wolf & Darwin. Wen aber vor allem die Natur über Wasser interessiert, der kann auch einige der Tauchplätze von den Hauptinseln aus mit einer örtlichen Tauchbasis erreichen.

Hammerhaie Sealion

Nachfolgend eine Auswahl der bekanntesten Tauchplätze:
North Seymor mit seinen zerklüfteten Küsten und Tauchplätzen und Mosquera mit seinen Steilwänden sind ein Revier, an dem man vom Hammerhai bis zum Mobula alles sehen kann. Seelöwen gesellen sich oft mit zu den Tauchern und verführen zum Spiel mit den Flossen. Weißspitzenhaie und Galapagoshaie werden ebenso häufig gesichtet. Große Schulen an Snappern, Großaugenmakrelen und zahlreiche pelagische Arten durchkreuzen die Gewässer rund um die Inseln. Streckt man den Kopf aus dem Wasser kann man einen Blick auf Fregattvögel, Pelikane oder die sich in Mosquera sonnenden Seelöwen erhaschen. In diesen Gewässern kann man häufig beobachten, dass Mobulas aus dem Wasser springen, um ihre Parasiten los zu werden und unter Wasser mit etwas Glück die Golden Rays auf den Kamerachip bannen.
Wolf & Darwin, der Inbegriff von Großfisch Tauchen und allen Tauchern bekannt. Die anspruchsvollen und strömungsreichen Gewässer dieser beiden Inseln sind Anziehungspunkt von allem, was Rang und Namen auf den Galapagos Inseln hat. Hammerhaischulen, Gruppen an Galapagos Haien, Walhaie, Seidenhaie im Freiwasser, Delfine und selbst Seelöwen gesellen sich zu den Tauchern, wenn diese an den Felswänden entlang driften oder staunend an den felsigen Bühnen sitzen, um die vorbei ziehenden Fisch- und Haischulen zu beobachten. Riesige Thunas, Makrelenschwärme und Adlerrochen sind ständige Gäste und selbst Orcas wurden hier schon gesichtet. Action pur ist angesagt.
Die 70 Meter hohe Insel Roca Redonda liegt 25 km nördlich von Isabela und an vielen Stellen sprudeln Luft- und Gasblasen aus dem Sandgrund, die auf den noch immer aktiven vulkanischen Meeresboden hinweisen.
Roca Redonda ist Anziehungspunkt für Hammerhaie, Barrakudaschulen und viele Arten von Rifffischen. Galapagoshaie sind ebenso oft mit von der Partie. Auch die verspielten Seelöwen sind hier heimisch. Nicht selten trifft man auf Mobula Schulen an diesem Platz.
Vicente Roca am nördlichen Zipfel Isabelas bringt eine andere Seite der Galapagos Inseln an das Tageslicht. Kühleres und nährstoffreicheres Wasser bevorzugen nebst Seelöwen, auch Pinguine, Schildkröten und der Red Lip Batfish. Molas Molas (Mondfische) sind hier Stammgäste.
Cousin Rock und Bartolome sind bekannt für das Makroleben an den Galapagos Inseln. Seepferdchen, Frogfische und diverse Nacktschnecken sind hier heimisch, aber auch eine größere Schule an Golden Rays und Adlerrochen drehen hier ihre Runden im Freiwasser. Sehr oft sieht man Schildkröten und Barrakudaschulen und des Öfteren kreuzen große Galapagoshaie den Weg der Taucher.
Genovesahält für uns Taucher das gesamte Arsenal an Unterwasserwelt der Inseln bereit. Fischschulen wie Barrakudas, Makrelen und Thunfische, und auch Schildkröten, Mantas und Hammer- und Galapagoshaie werden oft gesichtet.

Galapagos-Boobys Seymour-Galapagos

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