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Reisebericht
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3 Wochen Palau / Peleliu März 2004
Endlich, nach langen warten war es nun am 22 März soweit, unsere erste Gruppenreise nach Palau konnte beginnen. Da die Teilnehmer aus den verschiedensten Ecken Deutschlands kamen, trafen wir uns erst in Paris. Das Einchecken am etwas turbolenten Flughafen in Paris, hat sich nach langer Sucherei des Eva Air Schalters, dann doch ganz zügig erledigt. Der anschließende Flug mit Eva Air nach Taipeh, war sehr angenehm. Der gute Service und die Freundlichkeit der Mitarbeiter der Eva machten den Flug wirklich angenehm. In Taipeh angekommen, überraschte dann doch der sehr große und moderne Flughafen. Vor allem hatte man den Eindruck, es wäre überhaupt kein Betrieb hier, so einsam wie die Gänge alle waren, jedoch merkte man dann das in den Abflughallen sich dann die Leute konzentrierten. Das Umsteigen ist wirklich kein Problem, dank modernster Technik, freundlichen Leuten usw... Unser letzter Flug dann Far Eastern nach Koror war ebenfalls sehr angenehm und ist wohl zu vergleichen mit einem Condor Flug nach Ägypten. Gegen 16 Uhr war es dann so weit, Palau war in Sicht und man sah die Begeisterung in den Gesichtern und los gings. Ab durch die Kontrollen, ran ans Gepäck und ab in den Transferbus, der uns zum Hafen brachte. Dort erwartete uns bereist Godwin mit seiner Familie ( Besitzer des Storyboardresorts). Viele hilfsbereite Hände und schon war das Gepäck verladen auf die beiden Speedboote unddie Fahrt durch die Rock Islands in Richtung Peleliu hatte begonnen. Die ersten Eindrücke waren fantastisch. Azurblaues und kristallklares Wasser, tropische Inseln, alles so wie man sich das vorgestellt hatte. Angekommen in Peleliu und kurzen Transfer ins Resort wurden dann auch zügig nach einem kühlen Coconut Drink die Zimmer verteilt, den nach einem so langen Ritt, braucht der zivilisierte Mensch erst mal eine Dusche und etwas Zeit zum ausruhen. Beim Abendessen traf man sich dann wieder und plante natürlich schon die kommenden Tage. ( Tauchen) Die einen liesen es etwas langsamer angehen und die anderen konnten es kaum erwarten ab zu tauchen. So kam es dann auch, das am nächsten Tag der erste Tauchgang statt fand. Das die Abwicklung hier am anderen Ende der Welt etwas anders ist, als in dne klassichen Destinationen, das gab dann doch den einen oder anderen Kopfzerbrechen. Die typische amerikanische Easy Life, herschte hier, so gab es nur begrenzt Taschen für den Equipment Transport, das sich aber nach ein paar Tagen erledigte, da zusätzliche Boxen zur Verfügung gestellt wurden. Zum Tauchen selbst, ist es besser nun alles etwas zusamenzufassen, den sonst könnte man hier auch ein Buch schreiben. Die Tauchplätze sind alle innerhalb von 5-20 Minuten zu erreichen und absolut lohnenswert, natürlich gibt es auch hier Plätze die überragend sind und andere wo man sagt, na ja das kennen wir ja schon. Die Steilwände um Peleliu und des palau Atolls sind absolute Weltklasse, wobei man sagen muß das auch hier die Riffe unter El Ninjo leiden mußten. Der Bewuchs ab ca. 15 Metern bis 50 metern und mehr ist absolut fantastisch. Weichkorallen und Gorgnienwälder bedenken jeds noch so kleinste Plätzchen am Riff. Kaum kahle Stellen und vorallem jede Menge Kleingetier. Verschiedene Schaukelfische, Schnecken und Strudelwürmer sind nur einige davon. Was die Großfische betrifft, wird man sicher nicht zu kurz kommen, den bei jedem Tauchgang gibt es verschiedene Haiarten wie Grau-,Weiss-,Schwarzspitzen oder Leopardenhai zu beobachten. Dzu kommen noch regelmäßig Adlerrochen und große Thunfische. Ein absoluter Hit, sind aber die enormen Fischschwärme, mal sind es hunderte von Barrakudas und mal tausende Makrelen oder Schnapper. Die Fischreichtum ist enorm. Es finde fast auschließlich Drift Tauchgänge statt und sollt emal die Strömung etwas stärker sein, werden die Riffhaken benutzt. Diese Art von tauchen, schont die Unterwasserwelt, den man schwebt 2-3 Meter über den Korallen in der Strömung ohne dabei was zu beschädigen. Der haken selbst, wird an einer kahlen Stelle befestigt. Hängt man erst mal ruhig dran, passiert es schon, das auch die Grauhaie mal gemütlich an den Tauchern vorbeiziehen, um sich die schwebenden Gestalten mal genauer zu betrachten. Zu den Strömungen selbst, gibt es nicht allzu viel zu sagen, bis das wir sicher keine Mörderströmungen erlebt haben, wo immer erzählt wird. Die Strömungsverhälltnisse lagen bei null bis Medium. Dies ist auch darauf hinzuführen, das die Tauchbasen auf Grund einige Unfälle in den letzen Jahren, nun sehr vorsichtig geworden sind und man den Eindruck gewinnt, das beiden Strömungsreichsten Uhrzeiten nicht getaucht wird, zumindest nicht an den exponierten Stellen. Letzendlich machte es dann aber auch keinen großen Unterschied, den die Fische waren trotzdem da und man hatte Zeit die Riffe zu genießen. Ein Highlight war dann noch der Schnorchelausflug zum Jelly Fishlake mit den Millionen an Quallen. Noch ein kurzes Thema sind die Mantas. Im german Channel werden regelmäßig diese wunderschönen Tiere gesehen, das man hier aber auch etwas Glück und vorallem Geduld braucht, stellte man schnell fest. An den Putzerstationen gilt es dann mit genügend Abstand zu warten, dies konnte dann schon mal 30 Minuten dauern ohne das was passierte und so kam es das einige Teilnehmer schon mal abdrehten aus Langeweile. Doch wer Geduld hatte, wurde dann auch belohnt. Von 4 Tauchgängen, konnte ich selbst dreimal 1-3 Mantas beobachten, die sich an den Putzerstationen reinigen liesen. Das Schauspiel dauete meistens ziwschen 15-25 Minuten und dann war der Zauber wieder vorbei. Bis am Ende der drei Wochen, schaffte es dann doch noch jeder, die gewünschten Tiere zu beobachten. Der Tagesablauf eines Tauchtages, gestaltete sich folgender Massen. Abfahrt um ca. 7-9 Uhr, erster Tauchgang mit anschließender Ruhepause auf einer kleinen Insel zum Baden und Entspannen. nach 1-2 Stunden gings weiter zum 2 Tauchgang und Rückfahrt zum Resort, das man meistens gegen 1-3 Uhr nachmittags erreichte. So hatte man viel Zeit um zurelaxen oder noch eine klein Tour zu machen. Hier ein kurzer Überblick über sonstige Aktivitäten, die man machen konnte: Fahrrad fahren durch die tropische Landschaft und dabei die Überreste der großen Schlacht zwischen Japanern und der USA entdecken. Viel Denkmäler, Ruinen und Kriegsgerät liegen im Dschungel verborgen. So fand man abgeschossene Düsenjets und Panzer vor allem im Süden der Insel. Hier gab es auch geführte Touren die einem einen Überblick über diese Zeit gewährte. Alternativ dazu konnte man auch einfach nur an einen tropischen Strand fahren oder die Dschungellandschaft gensiessen und anschließend einen kühlen Drink in einem der wenigen Bars zu sich nehmen. Unterschätzen sollte man dabei aber nicht die tropisch schwülen Temperaturen und die zahlreichen Abzweigungen die nicht beschildert sind., sonst hat man gerne mal 2-3 Meilen länger zu radeln. ( Also Karte mit nehmen) Weiterhin, haben wir einen Ausflug auf die Affeninsel Angaur gemacht, wo noch Wildtiere wie Affen und Wildschweine frei leben sollen, leider gab es weder Affen noch Wildschweine zu besichtigen. Dafür aber eine fantastische Natur und Ebenfalls viele historsiche Hinterlassenschaften. Ein absolutes Highlight war dann eine geführte Kanutour mit Godwinn durch die Mangroven Pelelius. Man möchte nicht glauben, wie weitflächig sich dieses Areal ausbreitet . Der Artenreichtum ist enorm, da wo man nichts mehr erwartet tobt das Leben. Verschiedenste Vogelarten, Insekten wie Spinne finden ein idealen Lebensraum. Dort wo dann die Passagen kleiner werden und das Wasser brackiger und schlammiger, dort beginnt dann das Abenteuer. Tausende an Fischen, durch aus schon mal aus dem Wasser hüpfen. Mein Freund Rüdiger, hat es am eigenne Leibe gespürt, als Ihm einer der Fische mal schnell gegen die Schulter sprang. Was wir vor Beginn der Tour noch als ein Märchen glaubten, wurde Realität. Krokodile ! Godwin machte sich alle Mühe und zeigte uns die entlegensten Wasserläufe und nach zahlreichen Spuren im Schlamm durften wir dann auch endlich eines der Tiere ins Wasser gleiten sehen. Diese Tour ist zwar anstrengend aber absolut lohnenswert und spätestens nach einem Kühlen Bad im blauen Ozean sind die Strapazen wieder vergeßen. Es gibt noch zahlreiche andere Aktivitäten, aber da sind selbst 3 Wochen zu kurz. Zum Resort selbst ist zu sagen, das sich alle sehr große Mühe machen und die Zimmer jeden Tag gereinigt werden, ebnso der Starnd und die ganze Anlage. Die bungalows sind eingebetett in einer tropischen Landschaft. So kommt es schon vor, das man den Hahn am morgen schreien hört der sein Revier am Nachbarsgrundstück hat oder Vögel die von den Bäumen zwitschern. Dafür hat man aber jeden Tag das Privileg am Abend durch die Palmen auf den romantischen Sonnenuntergang zu blicken. Die Bungalows sind geräumig mit Ventilator und Bad auf europäischen Standart ausgerichtet, ebenso gibt es einen Kühlschrank für Getränke. Die Mahlzeiten gestalten sich aus einem amerikanischen Frühstück, kleinen Snacks wie Sandwiches, Obst oder Reisfleisch zu Mittag und Abends gabs dann deftige Kost verschiedenster Art. Leider gingen selbst 3 Wochen viel zu schnell vorbei und eines ist sicher man könnte sich an die entspannte Lebensweise und die freundlichen Menschen hier gewöhnen. Palau ist eine Reise immer wert, auch wenn kein Billig Reiseziel, ist es doch jeden Cent wert. Hier könnt ihr noch einige Bilder der Tour bestaunen und voller Vorfreude sehen wir der nächste Gruppenreise im September/ Oktober entgegen. |
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